Einträge mit den Tag ‘Android’

Was geht bei FISHLABS Smartphone-mäßig ab in 2010?

12.04.2010 | 0 Kommentare | Smartphone Games News, iPhone Games News

Volkswagen Think Blue iPhone GameMit viel Schwung sind wir ins neue Jahr gestartet: Unser erfolgreichstes iPhone-Werbespiel Barclaycard Waterslide Extreme hat die 10 Millionen Downloads geknackt, Rally Master Pro™ kommt für lau (!) in einer extra hochauflösenden Symbian-Version für Sony Ericsson Satio™ und Vivaz™ in wenigen Tagen raus und wir haben vor kurzem im Auftrag von Volkswagen ein neues iPhone-Spiel gelauncht: Volkswagen Think Blue. Challenge. Ein Werbespiel fürs iPhone, auf das wir besonders stolz sind. Denn Werbespiele sind meist aus Budgetgründen vollwertigen Kaufspielen unterlegen und das Thema „Spritsparen“ ist von Haus aus eher unpopulär in Games. Dennoch konnten wir das Ganze hochwertig und motivierend umsetzen, wie selbst die Kollegen von toucharcade befanden (eine große Ehre!). Ihr seht, Werbespiele können also durchaus kurzweilig sein und daher könnt Ihr Euch auch jetzt schon auf noch mindesten zwei weitere kostenlose Spaßbereiter freuen, die noch bis zum Sommer erscheinen werden.

Frische Games für iPhone, iPad & Co.

Aber wir machen diese Jahr natürlich nicht nur Werbespiele für iPhone und iPad und möbeln existierende iPhone-Games für andere Smartphones auf, sondern wir sitzen auch an zum Teil ganz neuen Titeln: Mit einem Racing Game, das Musik zum wesentlichen Bestandteil hat, wagen wir uns auf neues Terrain. Allzu viel wollen und können wir hier noch nicht verraten, aber die erste spielbare Version konnte intern und auch Vermarktungspartner schon schwer begeistern.

Neben unseren iPhone- und iPad-Entwicklungen wollen wir dieses Jahr unsere Fühler auch in Richtung Android austrecken. Wie damals beim iPhone werden wir erst einmal unseren „casual“ Games wie z.B. Burning Tires™ portieren, um ein Gefühl für die neue Plattform zu bekommen. Wenn sich der Aufwand rentiert, werden wir sicher mit anderen Titeln nachziehen. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit dem Entwicklungsteam von Nokia zusammen, um einen unserer AAA-Title in einer speziellen Version für kommende high-end Smartphones mit besonders hochauflösendem Bildschirm und OpenGL ES 2.0 Grafikbeschleunigung auf den Markt zu bringen.

Auf ein Wiedersehen mit Keith auf dem iPhone, iPad und Nokia Smartphones

Gut ein Jahr ist es her, da haben wir unser wichtigsten Game fürs iPhone umgesetzt: Galaxy on Fire™. Nach wie vor steht unser 3D-Space-Shooter mit dem offenen Gameplay und dem RPG-artigen Ausrüstungsmöglichkeiten der Raumschiffe nahezu konkurrenzlos im App Store da. Umso mehr wird es alle GoF-Fans freuen, dass wir das lang in Aussicht gestellte Mission Pack noch in diesem Sommer mit neuen Missionen und einer komplett neuen Storyline fürs iPhone und iPad nachschieben werden.

Dennoch wird GoF auch mit dem Mission Pack trotz massiv aufgebohrter Grafik und knackigem Sound fürs iPhone seine Java-Herkunft und das fünf Jahr alte Konzept nicht leugnen können. Daher sitzen wir auch bereits seit Oktober letzten Jahres an der Umsetzung von Galaxy on Fire™ 2 für iPhone, iPad und andere Smartphones.

Die Fortsetzung des Space-Epos hatte im Java-Bereich ähnliche Maßstäbe gesetzt wie damals Teil 1 und bietet Dank des noch offeneren Spielkonzeptes wesentlich größeres Potential, ein Mega Hit auf dem iPhone zu werden. Freut Euch also schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Keith und anderen Bekannten aus dem ersten Teil und dem Vossk Mission Pack, bei dem ihr zum ersten Mal den Alien-Part von GoF übernehmen könnt.

Damit die Wartezeit nicht allzu lang wird, werden wir Euch ab sofort mit einem Entwicklertagebuch regelmäßig über den Stand der Entwicklung auf dem Laufenden halten.

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FISHLABS mit iPhone Games auf der Casual Connect gleich dreifach dabei

10.02.2010 | 0 Kommentare | iPhone Games News
Casual Connect in Hamburg, vom 10. – 12.02.2010 direkt vor der Haustür von FISHLABS

Wir freuen uns sehr, auf der diesjährigen Casual Connect in Hamburg gleich mit drei Themen am zweiten Tag vertreten zu sein. Mehr als 3.500 Experten nehmen jährlich an  den Casual Games Association Events teil. Auf der Casual Connect Europe in Hamburg treffen sich die erfolgreichsten und wichtigsten  Experten der Branche , um die Casual Games Industrie durch Erfahrungsaustausch und das Knüpfen neuer Kontakte zu fördern.

Dieses Jahr ist FISHLABS ganz vorn mit dabei: Mit 10 iPhone Games und über 21 Millionen Downloads haben wir uns unter den Top Playern weltweit platziert und sind gleich mit drei Themen vertreten:

What’s the Smart Choice in Smartphones?

Teilnehmer:
Alex BUBB, Senior Partner Manager, Media and Games Nokia
Joe NEALE, Head of End User Programs Symbian Foundation
Michael SCHADE, CEO FishLabs
Moderator:
Chris JAMES, Founder Pocket Gamer

Smartphones are the new black in the mobile content world, but who are the main players and which of the many new platforms and accompanying app stores should you be supporting? Our expert panel of platform representatives and publishers offer an invaluable guide from Android to Windows Mobile.

Case Study: Ad-Funded Games

Sprecher: Michael SCHADE, CEO FishLabs

Smartphones are on their way to become the most engaging media in everyone’s life. Millions of downloads with hundred thousands of hours game time make ad games on smartphones like iPhone, Android and other new mobile platforms the Trojan horse for brands to cut through the daily media noise. Learn from best practices with Volkswagen and Barclaycard how to engage with consumers on a global level in a long-lasting and lean-forward experience.

Business Models & Pricing – Making Money on the App Store

Teilnehmer:
Nicholas LOVELL, Director GAMESbrief
Michael SCHADE CEO, FishLabs
Christopher KASSULKE, CEO HandyGames GmbH
Moderator:
Tim HARRISON Founder The Mobile Consultancy

The iPhone has well and truly shaken up mobile games pricing, enabling a wide variety of new business models. This session examines these models and key pricing trends from the initial rush to the bottom to the emerging premium bracket along with micro-payments, lite and free versions, subscriptions and asks the simple question…which models are making money?

Natürlich findet sich jeweils im Anschluss und auch zwischen den Vorträgen Zeit, sich untereinander auszutauschen und wir freuen uns auf zahlreiche, inspirierende Gespräche.

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Apple WWDC 09 – Ein Jahr später und dabei Lichtjahre voraus, in der Tat!

19.06.2009 | 0 Kommentare | iPhone Games News

Apple WWDC 09 Moscone West Conference CenterNun, ich war zuvor noch nie auf der WWDC, daher kann ich nicht wirklich vergleichen. Ohne Zweifel ist Apple seinen Konkurrenten jedoch weit voraus und die Konferenz bot mehr, als wir erwartet hatten. Aber eins nach dem anderen. Noch immer gebeutelt vom Jet-Lag habe ich es versäumt, ein Foto von Marc, unserem CTO, zu machen, als er für die Keynote anstand. Ich kann mich an keine andere Entwicklerkonferenz erinnern, bei der die Teilnehmer stundenlang anstanden, um in die Konferenz zu gelangen. Nun weiss ich auch, warum sie es Blockbuster nennen. Beim Moscone West gab es eine ewig lange Schlange eifriger Entwickler, die einen Sitz in den ersten Reihen des riesigen Raumes ergattern wollten. Der Saal hat locker 5,000 Leute gefasst.

Drinnen ähnelte die Atmosphäre der, eines Rock-Konzertes – die Menge konnte es kaum erwarten, dass die Show begann. Die Bühne war in der Tat riesig, gewaltige Lautsprecher und bunte Scheinwerfer hingen von der Decke – ein großes Apple-Logo leuchtete im Hintergrund. Es sah aus, als wollte uns Apple wegpusten. Phil Schiller, SVP von Worldwide Product Markeing, kam auf die Bühne und begann die Fakten der diesjährigen Konferenz vorzutragen: 5,200 Entwickler aus 54 Ländern der ganzen Welt, “das ist der beste Start für unsere Entwicklerkonferenz, den wir jemals hatten,” erklärte er enthusiastisch. 

In den folgenden 15 Minuten kündigte Phil das neue Lineup des MacBook Pro an, alle mit besseren CPUs  (bis zu 3GHz), mehr Speicherkapazität (bis zu 8 Gig), besserer Grafik und einem neuen Akku (für bis zu 1,000 Aufladungen und mit einer Leistungsdauer von bis zu 7 Std). Alle Modelle sind dabei günstiger, als ihre Vorgänger und ab heute verfügbar – Klasse! Gefolgt von beeindruckenden Statistiken über die installierte Mac OS User Base. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Zahl von OS X Usern auf heute 75 Millionen verdreifacht (hauptsächlich durch die 40 Millionen iPhone und iPod touch User, aber trotzdem beeindruckend).

Was ist besser als ein Leopard?

Das nächste Thema war Mac OS im Detail. Bertrand Serlet, Head von OS, übernahm und präsentierte einige interessante Zahlen und Fakten über die Verbesserung von Snow Leopard (90% von Leopard wurde in Snow Leopard verfeinert) - nicht ohne ein paar scharfe Bemerkungen zu Vista und seinen Nachteilen. Am interessantesten: Snow Leopard läuft bis zu 45% schneller, es ist zu 85% mit dem iPhone OS kompatibel und belegt etwa 6GB weniger Festplattenspeicher, durch die neue Datenkompression.

Safari 4 und Quicktime X reloaded.

Gemeinsam mit Snow Leopard, erfahren Safari und Quicktime ebenfalls ein Update. Safari 4, das nun sowohl für Mac als auch Windows PCs angeboten wird, beeindruckte durch seine großartige Leistung. Laut Acid 3 Test erreichte es 100/100 (die Bewertung bezieht sich auf HTML Webseiten) und überholt damit Chrome und Firefox bei weitem. Craig Federighi, VP von Mac OS Engineering, hatte große Freude daran, die Geschwindigkeit von Safari zu demonstrieren, indem er die kompakte New York Times Homepage aufrief, die von mit Werbung für Microsofts neuer Bing-Suchmaschine überschwemmt war.

Quicktime erhielt eine Überarbeitung seines User-Interface. Tatsächlich gibt es kaum mehr ein User-Interface. Wenn man auf Wiedergabe geht und die Maus sich außerhalb des Quicktime-Fensters befindet, werden weder Statusleiste noch Steuerung angezeigt. Reduce to the max. Außerdem kann Quicktime nun mit jedem Web-Server kommunizieren. Im Endeffekt kann man sein Video nung einfach auf YouTube hochladen. Was wirklich gut ist: Das Trimming ist nahtlos integriert und Quicktime konvertiert die Clips fast unmittelbar in die entsprechende Darstellung für HDTV, Apple TV, YouTube und anderen Formaten.

Und nun schwere Entwickler-Kost.

64bit, Grand Central Dispatch, OpenCL. Ihr braucht das wahrscheinlich nicht im täglichen Leben, wenn Ihr keine Hardcore-User seid, aber ein Blick darauf lohnt sich: Mit 64bit Mac OS sind Applikationen nicht mehr darauf begrenzt, nur 4 Gig RAM zu adressieren und natürlich kann mit einer Geschwindigkeitssteigerung für Software, geschrieben in  64bit, gerechnet werden (sind Photoshop-User jetzt glücklich?). Der nächste Punkt war Multi-Core. Um von den Multi-Cores in modernen CPUs zu profitieren (wir sehen keine höhere CPU Taktraten mehr aber immer mehr Cores, um die Leistung zu verbessern) musste die Software in Threads eingerichtet werden. Grand Central Dispatch ist eine neue Technologie in Snow Leopard mit eingebautem Support für Multi-Core, der Threads aufbaut. Überraschenderweise  profitiert sogar Apple Mail stark davon, da es viele Threads nutzt.  Schließlich bietet OpenCL, eine Open-Standard in c-basierte Sprache, um die Rechenleistung moderner Grafikarten zu nutzen, Entwicklern bis zu 1 Teraflop (eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde). Was auch immer man mit dieser Menge an Pferdestärken unter der Haube anfängt, wenn man kein Wissenschaftler ist.

Neue Freunde gewinnen

Mich persönlich ließ das letzte neue Feature von Snow Leopard feststellen, dass es nun eigentlich keine Entschuldigung mehr gibt, kein MacBook Pro zu haben: Die Integration von Microsoft Exchange. Mit einem MacBook Pro kann man sich also nun ohne Schwierigkeiten mit dem Firmen-Email Backend Server verbinden, es sieht besser aus, ist schneller und hält länger durch, hat eine bessere Kompatibilität mit dem iPhone (Tethering zum Beispiel), man muss sich um Viren keine Sorgen machen und nach dem Einschalten brauch man sich nicht erst einen Kaffee zu holen, bevor man mit der Arbeit beginnen kann. Ach komm, so schlecht war das eigentlich gar nicht.

Dem iPhone gehört der Rest der Show

Ok, die meisten Neuigkeiten waren interessant aber nicht der Hauptgrund unserer Anwesenheit. Der SVP iPhone Software, Scott Forstall, kam auf die Bühne und wir (die iPhone Entwickler) hörten jetzt aufmerksamer zu. “Es war ein unglaubliches Jahr für das iPhone. Vor weniger als einem Jahr haben wir die Firmware 2.0 gelaunched und damit auch das SDK,” sagte er. “Die Resonanz war umwerfend – Entwickler haben  das kostenlose SDK mehr als drei Millionen Mal heruntergeladen.” [Applaus] “Jetzt arbeiten wir wirklich hart daran, die User-Base für Eure Applikationen zu vergrößern […] Wir haben bereits mehr als 40 Millionen iPhones und iPod Touches verkauft […] Das sind eine Menge Devices. Und wir sind schon jenseits einer Billion Downloads.”

iPhone Firmware 3.0 Highlights

Gut, MMS-Support ist sicherlich kein Highlight für Europäer, da andere Handy-Hersteller dies schon seit einer Weile hier unterstützen. Aber in den USA scheint es trotzdem eine große Sache zu sein. Man kann das Gleiche bei Copy & Paste diskutieren, aber wie Apple dies implementiert hat, ist erneut deutlich jenseits der Umsetzung seiner Konkurrenten.
 
Elterliche Kontrolle, Tethering (die Nutzung des iPhones als Modem) und die dynamische Sprachumschaltung ist nice to have aber nichts, was mich beeindruckt und ebenfalls bei anderen Herstellern Gang und Gäbe. Das Feature, basierend auf GPS oder einer Mobile Network Zelle, das das iPhone Alarm schlagen lässt, auch wenn es auf leise gestellt ist (sehr hilfreich, wenn man das iPhone in einem Gebäude verloren hat), hat mich jedoch beeindruckt.  Noch besser:  “Remote Wipe” löscht alle Daten (Kontakte, Emails, Fotos etc.) auf dem Gerät.
Jeder, der mal ein Handy verloren hat, weiss, wovon ich spreche. 

Das nächste ist die Peer-to-Peer Bluetooth Konnektivität: “großartig für Games, findet automatisch den anderen Spieler per Wireless oder Bluetooth, kein Carrier erforderlich.” Tja, das ist cool aber Sony Ericsson hatte das bereits … wann war das noch? Ah, 2006. Aber wir wollen uns nicht beschweren, die API wurden gut integriert, so dass es für einen Entwickler nicht zu viel zu tun gibt, um ein Spielepartie zu initiieren. Die Verbindung zu Hardware von Drittherstellern (3rd party hardware), wie dem vorgestellten Diabetes-Monitor, kann auch für externe Games-Kontroller für all die PSP-Liebhaber hilfreich sein, die noch immer Gaming Buttons als das Non-plus-ultra halten. Merkt es endlich, Buttons sind out, Touch und Tilt sind in!

Die Einbettung von Google Maps in die Applikationen ist sicherlich bedeutungsvoll für einige Anwendungen, aber ich war noch nie ein Fan von Location Based Games oder ähnlichem. Ich glaube auch nicht an digitale Bücher. Daher ging das Feature Scroll Motion ohne weitere Reaktion an mir vorbei. Das Letzte, an das ich mich erinnere, ist die Integration des TomTom Navigators auf dem iPhone. Seitdem die meisten neuen Autos mit einem  Satellitennavigationssystem ausgestattet sind, weiss ich nicht, ob das ein Verkaufsschlage wird. Wie auch immer – ich hatte zuletzt nur Autos, die mehr als 20 Jahre alt sind, also haben sie mich damit gekriegt. 

Kein neues iPhone oder was?

Weitere Applikationen, die iPhone 3.0 Firmware nutzen, wurden vorgestellt aber alle Produkte sind sehr nieschig, wie der das Tool zum Einstellen verschiedener Versträker für E-Gitarren oder die Beobachtung und Darstellung von Daten von physikalischen Experimenten. 135 Minuten waren vergangen und wir lauschten geduldig den heißen wie auch den lauwarmen Neuigkeiten. Aber hey, was war mit dem, weswegen wir hergekommen waren? Phil Schiller kam zurück auf die Bühne: “Das iPhone 3G einen Hit zu nennen, wäre die Untertreibung des Jahres. Das iPhone hat die Meinung der Menschen über ihre Telefone verändert  - vor nicht allzu langer Zeit waren sie noch von ihnen frustriert…. Das nenne ich lausige Handys.” Und er hört hier noch nicht auf, der Konkurrenz Saures zu geben: 2/3 des mobilen Browsings (das meiste davon in den USA) läuft über ein iPhone oder einen iPod touch. Schiller vergleicht iPhone App Stores 50,000 Applikationen mit Google Androids 4,900, Nokias 1,088, RIMs 1,030, Palms 18 – Autsch!

iPhone 3GS – Das S steht für Speed!

Apple iPhone 3GS“Das iPhone 3G war schon herausragend, daher bin ich begeistert, Euch nun von der komplett neuen Version zu erzählen – dem iPhone 3GS.” Ich denke, niemand erwartete die Endsilbe 3GS. “Das S steht für Speed, da es das schnellste, stärkste iPhone ist, das wir je entwickelt haben.” Offensichtlich im Durchschnitt drei Mal schneller, abhängig vom  Benchmark. Das Abrufen von Nachrichten ist 2.1 Mal schneller, das Starten von Applikationen (SimCity) ist 2.4 Mal, das Aufrufen der New York Times Homepage geht 2.9 Mal schneller. Gut zu hören, dass Apple auch die Lebensdauer des Akkus verlängert hat – wie viel das allerdings ausmacht, wenn man Games spielt, ist abzuwarten.

Mit dem integrierten Kompass und der drei Megapixel Kamera, die auch VGA Videos mit 30 fps aufnimmt, sieht es so aus, als wurden ein paar mehr neue, coole Technik-Features implementiert aber für uns als 3D Game-Entwickler ist das weniger relevant. Für uns bei FISHLABS waren die wichtigsten Neuigkeiten zum iPhone 3GS der neue Grafik-Chip, die schnellere CPU und mehr Speicherkapazität. Besonders der neue Power VR SGX GPU von imagination mit OpenGL ES 2.0 Unterstützung hat unsere Aufmerksamkeit erregt. Das Einzige, was uns als Entwickler betrifft ist, dass mit dem iPhone 3GS nun auch im App Store die Fragmentierung beginnt. Nun, wir werden sehen, wie dies in Zukunft läuft.

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iPhone Games – what else?

14.02.2009 | 5 Kommentare | Handy Games News

iPhone, iPhone, iPhone! Zurzeit hört und liest man von kaum etwas anderem als den unglaublichen Erfolgen von Apple mit dem iPhone und dem App Store und alle Wettbewerber müssen sich daran messen lassen. Über 500 Millionen Applikationen sind seit dem Start des App Stores in etwas mehr als einem halben Jahr heruntergeladen worden. Mehr als 20.000 Applikationen sind mittlerweile verfügbar -  die meisten davon sind Games. Gameloft, zweitgrößter Mobile Games Publisher, gab bekannt, dass Apple sein mit Abstand größter Kunde sei. Dazu muss man sich vor Augen führen, dass Vodafone als weltweit größter Mobilfunkbetreiber mit über 300 Millionen Nutzern mindestens 10 Mal mehr potentielle mobile Kunden hat, als Apple mit seinen  iPhone- und iPod touch-Nutzern zusammen. Aktuelle Analysen belegen eindrucksvoll die hohe Akzeptanz von Applikationen bei iPhone-Nutzern: Laut ComScore haben gut ein Drittel der iPhone-Nutzer in den USA ein Handyspiel heruntergeladen. Bei normalen Handys liegt der Anteil bei lediglich 3,8% im europäischen Durchschnitt.

Mobile Games Forum 2009: iPhone und App Store in aller Munde

So wundert es nicht, dass sich auch auf dem Mobile Games Forum in London vor zwei Wochen jede Diskussion um iPhone Games und den App Store drehte. Selbst die Keynote von Suresh Sudera, Head of Game von Vodafone, nutzte Apples Erfolg als Leitbild. Als wesentliche Probleme der Entwickler nannte Suresh die extreme Fragmentierung der Handys (zig hundert Versionen sind von einem Handyspiel erforderlich, um es weltweit auf möglichst vielen Geräten zu vermarkten), niedrige Margen (je nach Vertragsverhältnis bekommt der Entwickler 25-50% des Endkundenpreises) und unzureichendes Marketing (beschränkt sich im Wesentlichen auf die Werbung innerhalb des WAP-Portals des Netzwerkbetreibers).

Interessant, hatte doch unser Blog Anfang des Jahres mit der Ankündigung, uns auf iPhone Games und andere Smartphone-Plattformen zu fokussieren und aus genau den oben genannten Gründen bis auf weiteres keine neuen Games für den Vertrieb über Netzwerkbetreiber zu entwickeln, für viel Wirbel gesorgt. Bezeichnend, dass jetzt selbst Top-Publisher THQ Wireless mit unglaublichen starken Marken wie Star Wars, Indiana Jones und Worms, nach herben Verlusten dieselbe Richtung einschlägt.

Sind iPhone Games und App Store wirklich so viel besser?

Aber warum ist Apple so erfolgreich mit Games für iPhone und iPod touch? Ist Apple so gut oder sind alle anderen so schlecht? In der Tat hat Apple mit dem iPhone zusammen mit dem App Store eine Revolution ausgelöst. Das iPhone ist das mit Abstand leistungsfähigste Gerät für Handyspiele und übertrifft zum Teil sogar die PSP von Sony. Der größte Vorteil des App Stores ist sicherlich die nahtlose Anbindung zum iPhone. Jeder Nutzer verbindet sich wie selbstverständlich mit dem Dienst. Da das per Datenkabel mit dem PC (Side Loading) oder direkt per WiFi geschieht, entstehen natürlich keine Verdingungskosten, was bei den meisten Netzwerkbetreibern der Fall ist, falls man nicht gerade einen entsprechenden Datentarif hat. Selbst für die Nutzung unterwegs ist das iPhone besser aufgestellt, weil Apple dafür gesorgt hat, dass das Gerät nur zusammen mit einer Daten-Flatrate angeboten wird. Der Kunde tappt mit seinem iPhone also nie in die Kostenfalle.

3:0 für Apple.

Bei der Nutzung über das Datenkabel oder WiFi fällt sofort auf, dass das Browsen durch die Applikationen wesentlich schneller und intuitiver vonstatten geht als auf einem WAP-Portal. Auch der Informationsgehalt zu jeder Applikation ist mit ausführlichem Beschreibungstext, fünf hochauflösenden Screenshots und nicht zuletzt den User-Bewertungen und -Empfehlungen hervorragend. Gängige WAP-Portale bieten hier nur einen sehr kurzen Text, nur in der Ausnahme Screenshots und/oder Bewertungen und Empfehlungen à la Amazon sucht man meist vergebens. Eine löbliche Ausnahme ist hier das Handygames-Portal von Vodafone Deutschland, bei dem außerdem auch das Surfen innerhalb des Portals kostenlos ist.

Vodafone erzielt den Anschlusstreffer zum 3:1.

Dank der direkten Geschäftsbeziehungen ohne Zwischenhändler und der Möglichkeit, Downloads je nach Land auf Tagesbasis analysieren zu können und täglich Applikationen sowie Marketingmaterialien aktualisieren zu können, lassen sich Erfolg oder Misserfolg der Games und etwaiger Marketingmaßnahmen sofort bewerten. Wir als Anbieter können so sehr schnell auf Kundenanforderungen und Marktveränderungen reagieren und unser Angebot stetig verbessern.

BAMM! Kurz vor Ende der ersten Halbzeit drückt Apple den Netzwerkbetreibern noch einen rein und schickt sie mit 4:1 in die Kabine.

Viel Licht – viel Schatten?

Der einzige aber schwerwiegende Nachteil im App Store ist zurzeit das Überangebot an Applikationen. Hier werden 20.000 Applikationen schnell zur Qual der Wahl, zumal täglich gut hundert neue dazu kommen. Trotz der erst kürzlich eingeführten Kategorien und User-Bewertungen fällt es schwer, die guten Games zu finden.

Das hat auch Konsequenzen für die Anbieter. Wenn man sich mit seinen Titeln nicht in den Top25 befindet, generiert man nur relativ wenige Downloads. Folglich ist die Zahl der Fun Applikationen und sehr einfachen Spiele sehr groß und es herrscht ein verheerender Preiskampf, da die Anbieter selbst den Preispunkt bestimmen dürfen. Letztlich gerät das wiederum zum Nachteil des Verbrauchers, weil sich reichhaltige und wirklich gute Applikationen (Games) nur schwer durchsetzen können. Das macht das Entwickeln von hochwertigen Games oder sehr speziellen Anwendungen (Games?) für eine besondere Zielgruppe äußerst risikoreich. Aber hier gibt es bereits Gerüchte, dass Apple für eine wenige Publisher eine Premium Kategorie einrichtet. Ebenfalls ein Makel, dass Vodafone Deutschland identifiziert hat und mit einer Premium-Kategorie bereits erfolgreich unterwegs ist.

Vodafone verkürzt auf 4:2.

Vergleicht man nun all diese Vorteile mit der Situation, Handyspiele über Netzwerkbetreiber zu verkaufen, wo wir als Entwickler lediglich 25-50% vom Endkundenpreis erhalten, hunderte von verschiedenen Handymodellen unterstützten und mit zig Partnern zusammen müssen, ist Apples Geschäftsmodell mit Abstand das fairste, flexibelste, schnellste und damit auch das profitabelste. Und das führt letztlich wiederum zu besseren Applikationen zum Vorteil der Endverbraucher.

Apple fegt Vodafone & Co. 5:2 vom Platz.

Haben andere Handy-Hersteller überhaupt noch eine Chance?

Sagen wir mal so, jeder halbherzige Versuch, zum iPhone aufschließen zu wollen, ist zum Scheitern verurteilt. Apples iPhone war wie ein Weckruf für die gesamte Branche und wer von den anderen Herstellern jetzt nicht Vollgas gibt, wird wohl auf der Strecke bleiben. Apple ist bei den sogenannten Smartphones bereits um einiges voraus und wird sich sicher nicht auf seinem Erfolg ausruhen, sondern weitere Zielgruppen erschließen.

Man darf jedoch nicht außer Acht lassen, dass ein großer Teil des Erfolgs darin liegt, dass Apple sich lediglich auf das High-end Segment beschränkt hat. Hier sind die Margen hoch und es musste auch nur ein Produkt entwickelt werden. Das spart Entwicklungs- und Marketingkosten. Mit Sicherheit werden die anderen Handy-Hersteller ihr Portfolio stark bereinigen und in 2009 deutlich weniger Modelle auf den Markt bringen. Auf jeden Fall müssen die anderen Anbieter ebenfalls ein hochwertiges Angebot an Applikationen und Diensten direkt anbieten. Es geht mittlerweile um mehr als nur darum, ein Handy mit Kamera und MP3-Player anzubieten. Entsprechende Ankündigungen dazu gab es ja bereits.

Was machen Nokia, Sony Ericsson, Android und Microsoft?

Nokia hat ausdrücklich erklärt, mit Zusatzdiensten einen wesentlichen Teil seines Umsatzes zu generieren und ist mit OVI und seinem integrierten Spieleangebot N-Gage bereits gut aufgestellt. Ähnlich wie beim iPhone, kann man auch bei Nokia Spiele erst auf den PC laden und dann auf das Mobiltelefon kopieren, wodurch die Transferkosten über das Mobilfunknetzwerk eingespart werden. Ein solides DRM-System sorgt für entsprechenden Kopierschutz. Umfangreiche Community Features, wie z.B. online Highscores und User-Bewertungen für die Spiele, runden das Angebot von Nokia ab. Die Strategie, nur ausgewählten Publishern mit hochwertigen Games Zugang zu gewähren und deren Handyspiele auf zig Millionen Geräten als Try&Buy-Version vorzuinstallieren, könnte den entscheidenden Unterschied zum App Store machen. Außerdem ist Nokia führend im Bereich der Wachstumsmärkte, also Brasilien, Russland, Indien und China und bietet mit Mobiletelefonen, die vielleicht nicht ganz so leistungsfähig, dafür aber günstiger als das iPhone sind, die Spielekonsole für die mobilen Gamer von morgen.

Apple und gehen Nokia 2:2 in die Pause.

Sony Ericsson hat mit PlayNow ebenfalls ein eigenes Portal für mobile Inhalte, das direkt vom Handy aus zugänglich ist. Das Angebot ist jedoch eher reichhaltig, als durchgängig hochwertig und zu den einzelnen Spielen gibt es ähnlich dürftige Informationen wie bei den meisten WAP-Portalen der Netzwerkbetreiber. Da es auch kein Bewertungssystem gibt, kauft der Kunde die Katze im Sack. Community Features oder die Möglichkeit des Side Loading fehlen ebenfalls und Anbieter von hochwertigen Spielen vermissen einen wirksamen Kopierschutz (für Java Games generell nicht wirksam). Hier muss Sony Ericsson in allen Bereichen dringend nachbessern, wenn der Anschluss im High-end Bereich nicht verpasst werden soll. Jüngste Ankündigungen seitens der Unternehmensführung geben Anlass zur Hoffnung, dass sich hier etwas tut.

Bei allen Defiziten darf jedoch nicht unterschätzt werden, dass Sony Ericsson im Bereich Java seiner Konkurrenz immer noch um Jahre voraus ist und von seiner Positionierung und der Nähe zum Mutterkonzern Sony viel näher am Thema Games dran ist als seine Wettbewerber.  Entsprechend beliebt ist Sony Ericsson bei Handy-Gamern in Europa (mMetrics), Russland und weiten Teilen Asiens. An sich also eine gute Basis, die mit dem konsequenten Ausbau im Smartphone-Bereich und der Erweiterung bzw. Neustrukturierung von PlayNow äußerst erfolgreich sein kann.

Sony Ericsson liegt mit 1:2 gegen Apple zur Halbzeit hinten, ist aber mit neuem Sturm und einer umgestellten Abwehr im zweiten Durchgang durchaus für eine Überraschung  gut.

Googles Android-Plattform mit dem Marketplace gleicht vom Ansatz her Apples Strategie. Der Publisher bekommt ebenfalls 70% und übernimmt das Marketing selbst. Jedoch handelt es sich bei Android letzten Endes wieder um eine Java-Plattform, die keinen Schutz vor Softwarepiraterie bietet. Das erste Mobiltelefon mit Android-Betriebssystem, das G1, kann von seinen Leistungsdaten und vor allem vom Design und der Verarbeitungsqualität mit dem iPhone nicht mithalten. Gerade für Gamer ein wichtiger Aspekt. Außerdem ist Google nur bekannt für das Suchen und Finden von Informationen sowie seine kostenlosen Zusatzdienste, wie z.B. Google Maps. Geld verdient Google ausschließlich mit Werbung. Das Verkaufen von mobilen Inhalten passt in diese Strategie jedoch irgendwie gar nicht rein – auch wenn Google anscheinend großzügig diese Einnahmen an Publisher und Netzwerkbetreiber weiterreichen will. Es ist daher mehr als fraglich, ob Nutzer in einem gelernt kostenlosen Google-Umfeld bereit sind, für Games und andere Applikationen zu zahlen. Noch fraglicher erscheint, ob potentielle Nutzer bereit sind, sich von Google, bei allem was sie auf ihrem Handy tun, permanent über die Schulter schauen zu lassen: Die Aktivierung des G1 erfordert ein Googlemail-Account über den das gesamte Nutzungsverhalten durch Google nachverfolgt werden kann.

Android hatte mit der unglücklichen Aufstellung einen schlechten Start in der ersten Hälfte und wird am 0:2 ordentlich zu knabbern haben. Ob das Team des Internet-Suchriesen die richtigen Mittel finden wird, das Spiel doch noch zu seinen Gunsten zu entscheiden, ist mehr als offen.

Microsoft, seit Jahren im Smartphone-Business unterwegs, hat sich mit Windows Mobile und starken Partnern wie HTC und Sony Ericsson (!) sowie einer sehr guten Anbindung an die Office-Umgebung bei den Business-Kunden einen guten Namen gemacht. Als Handyspieleplattform konnte sich Windows Mobile in Ermangelung eines App Stores und fehlendem Endkundenmarketing jedoch nicht etablieren. Windows Mobile-basierte Handygames spielen selbst bei Handango, einem der größten Online-Anbieter von Windows Mobile Applikationen, eher ein Nischendasein –  trotz der der hochwertigen Spiele, die dank des nativen Betriebssystems von Windows Mobile den Java-Games überlegen sind.

Mit dem bereits angekündigten Skymarket, über den bisher wenig bekannt ist, könnte Microsoft diese Lücke jedoch sehr schnell schließen. Dass Microsoft selbst sehr spät sogar relative artfremde Märkte erobern kann, ist nicht zuletzt durch den erstaunlichen Erfolg der Xbox360 gegenüber dem vermeintlichen Platzhirschen Sony mit seiner Playstation 3 eindrucksvoll belegt.

Zu Hause mit 1:3 hinten. Microsoft ist in der ersten Hälfte nur mühsam ins Smartphone-Spiel gekommen und es hat eine Weile gedauert, bis die Kommunikation zwischen den Spielern aus unterschiedlichen Clubs gestimmt hat. Aber es wäre nicht das erste Match, das der Software-Gigant in der zweiten Hälfte oder gar erst in der Verlängerung dank seiner immensen Reserven mit massivem Druck gedreht hat. Dieser Mannschaft trauen wir jedenfalls noch einiges zu.

Fazit

2009 verspricht eine äußerst spannende Rückrunde im Bereich Handygames zu werden. Den Sieg im Download-Business werden wahrscheinlich die Handy-Hersteller unter sich ausmachen. Auch wenn Vodafone und T-Mobile (USA) die Zeichen der Zeit erkannt zu haben scheinen und weitreichenden Verbesserung angekündigt oder sogar schon umgesetzt haben, fundamentale Veränderung wird es wohl kaum geben.  Zu schwer wiegt die Fragmentierung bei Mobiltelefonen und dem Geschäftsmodell mit Zwischenhändlern und jeweils verschiedenen Verantwortlichen in einzelnen Regionen, das dem Vertrieb von Applikationen über Netzwerkbetreiber zu Grunde liegt. Mit anderen Worten: Wir glauben nicht, dass die Netzwerkbetreiber einen weltweiten App Store à la Apple werden umsetzten können.

Bei den Geräte-Herstellern, oder besser Plattformbetreibern mit Microsoft und Google an Bord, liegt Apple ganz  klar vorn. Aber nicht für jeden ist das iPhone das beste Handy zum Spielen. Nokia verkauft immer noch zig Mal mehr Geräte und auch Sony Ericsson ist zusammen mit seiner Nähe zuSony und eventuell mit einer Allianz mit Microsoft durchaus in der Lage, sich ein großes Stück vom Mobile Games Business zu sichern. Alle Aufmerksamkeit geht nun in Richtung Mobile World Congress in Barcelona nächste Woche, wo es sicher wichtige Ankündigungen im Bereich Produktstrategie aber auch Mobile Services von den üblichen Verdächtigen geben wird.

Wir, in diesem Kontext einmal nicht die Spieler, haben uns mit Bier und Würstchen nach der zehrenden Hinrunde gestärkt und sind nun gespannt auf den weiteren Verlauf und natürlich den Ausgang der Partie.

Game on!

Hier gibt's alle Handygames von Fishlabs zum Download

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FISHLABS Handygames ganz groß auf der Games Convention

11.08.2008 | 2 Kommentare | Handy Games News

Die Games Convention steht vor der Tür und bei uns laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren. Diesmal werden wir gleich mit drei Ständen vertreten sein: Gleich nach dem Eingang in der großen Glashalle trefft ihr auf unseren Promotion-Van, wo ihr direkt am Fahrzeug unsere Handygames kostenlos per Bluetooth auf Euer Handy laden könnt. Unsere Promotion Girls weisen Euch dann den Weg zu unserem Hauptstand G20 in Halle 5.

Sony Ericsson W760i Walkman-Handy Gewinnspiel

Das perfekte Handy für Gamer: Sony Ericsson Walkman Handy W760i - täglich mehrfach zu gewinnen bei FISHLABS am Stand G20 in Halle 5 auf der Games ConventionAuf unserem großzügigen Stand in Halle 5 könnt ihr Euch nicht nur von unseren kommenden Handygames einen persönlichen Eindruck verschaffen, sondern sogar alle 2 Stunden ein super cooles Sony Ericsson W760i Walkman-Handy gewinnen. Zusätzlich verlosen wir FISHLABS Games Pack mit jeweils 5 Vollversionen. Damit könnt ihr sofort gratis loszocken. Am besten ihr setzt Euch entspannt auf einen der vielen Sitzwürfel an unserem Stand, denn unsere Games werden Euch sicher nicht so schnell wieder loslassen.

Erstes FISHLABS Handygame auf Symbian mit OpenGL ES

Powerboat Challenge läuft jetzt auch auf der Symbian Plattform von Nokia und Sony Ericssson!Für unsere Geschäftspartner sind wir wie immer am Stand F11 der GameCity Hamburg im Business Center in Halle 2 erreichbar. Hier zeigen wir eine weitere „Weltpremiere“: Powerboat Challenge™ auf der Symbian Plattform mit vollem OpenGL ES Hardware Rendering. Selbst mit vier Booten gleichzeitig und mit aufgebohrter Grafik, sämtlichen Licht-, Reflektions- und Wassereffekten eingeschaltet läuft das native Game bei maximaler Sichtweite mit satten 30 Bildern pro Sekunde in voller Auflösung und im Querformat. Das ist Mobile Console Gaming at its best!

Galaxy on Fire™ 2 Gameplay Video am Start

Neben unseren aktuellen Handygames Powerboat Challenge™ und Rally Master Pro™ zeigen wir natürlich auch den Release Candidate von Gladiator und die erste spielbare Version von dem von Euch schon heiß ersehnten Galaxy on Fire™ 2. Für diejenigen von Euch, die es vielleicht nicht schaffen werden, zur GC zu fahren, haben wir von Galaxy on Fire™ 2 ein erstes Gameplay Video zusammengestellt.

Natürlich stellt dieses Video nicht den finalen Zustand des Spiels dar. Vor allem das Head-up Display haben wir noch nicht vollständig implementiert und daher hier erst mal weggelassen. Aber ihr könnt schon mal sehen, in welche Richtung wir mit dem Gameplay gehen werden: So seid ihr z.B. nicht mehr nur an eine Station gebunden, sondern könnt nahgelegene Planeten und die dortigen Stationen direkt anfliegen und euch mittels Jump Gates frei zwischen den Sternensystemen bewegen.Ebenso könnt ihr euch in diesem Video von den neuen grafischen Qualitäten der Fortsetzung überzeugen – auch wenn es sich noch nicht ganz um die finale Grafik handelt! Es erwartet euch also nicht nur ein spielerisches, sondern auch ein optisches Highlight, das im Bereich der Handyspiele einzigartig sein dürfte!

Wer genau hinschaut, wird sogar noch mehr Gameplay-Features entdecken: Beispielsweise die Möglichkeit, selbst die Kontrolle des Geschützturms zu übernehmen. Sehr nützlich, wenn ihr von hinten angegriffen werdet oder beim Vorbeiflug an größeren Schlachtschiffen, wenn man gezielt deren Geschütze ausschalten will. Oder die neuen Spezialwaffen wie z.B. EMP-Schläge, welche eure Gegner für einen kurzen Moment kampfunfähig machen, so dass ihr ihnen den Rest geben könnt. Nicht zu verachten auch die Nukes – die haben richtig Wumms! Falls mal ein echtes Dickschiff zerstört werden muss oder es zu viele Gegner gleichzeitig auf einen abgesehen haben.

FISHLABS auf GCDC Mobile Games Panels

FISHLABS ist aber nicht nur im Ausstellungsbereich der Games Convention vertreten, sondern auch schon am Montag während der GCDC auf insgesamt drei Mobile Games Panels:

The State of the European Mobile Games Industry

Abstract: The European mobile games industry has developed its own quality and style that is unique in the world. Europe is also the home of Nokia, Gameloft and high profile international developers such as Ideaworks3D, Fishlabs and Digital Legends. Many European studios (Elkware, Iomo, Haiku, Sumea, etc.) have been bought by Japanese and American studios in the recent past and this is a trend that is likely to continue in the coming years.

Enough reasons to ask ourselves: can we grow the mobile entertainment business ourselves? Can we do our own research and development? How about Financing? Can we improve the European market commercially? Any best practices in the games or media industry?

On or Off Deck: Is there a future for mobile games distribution without the operators?

Abstract: 2008 started with the launch of NGage, the announcement of the Iphone SDK and Google’s Android program. Big companies seem to discover the potential of mobile game distribution, a potential that was already discovered by Jamba, Zed, Buongiorno and Sony Ericsson with Fun and Download. C4M sees a future in the Japanese distribution model based on free games, others are experimenting with distribution via e-mail, virtual item buying and in-game advertising.

This panel of experts will give you an insight in the present and the future of off deck distribution strategies.

Multi Platform Publishing Strategies

Abstract: To be announced.

Hier gibt's alle Handygames von Fishlabs zum Download

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GDC Mobile: Handy Games nicht mehr vom Netzwerkbetreiber?

21.02.2008 | 2 Kommentare | Handy Games News

Es scheint sich etwas Grundlegendes zu verändern, wo und wie in Zukunft Handspiele und auch andere mobile Inhalte vertrieben werden. Egal wer auf dem Podium während der GDC Mobile stand, ob Michel Guillemot, der CEO von Gameloft, Anssi Vanjoki, Chef von Nokias Multimedia-Sparte, Kristian Segerstrale, ehemals Europachef von Glu, Thomas Richter,  Chef für Lizensierung von Handygames und anderen mobilen Inhalten bei Jamba oder Robert Tercek, Mobile Games Veteran und Mitgründer der GDC Mobile, sie alle sagen eins voraus: Handyspiele werden künftig nicht, bzw. nur noch zum geringen Teil, über Mobilfunkbetreiber vertrieben werden. Sie scheinen Recht zu haben. Nur ein einziger Vertreter von den Mobilfunkbetreibern war z.B. während einer gut besuchten Veranstaltung anwesend. Anscheinend interessiert sich wirklich keiner der Netzwerkbetreiber, was es mit Ovi, dem neuen Portal von Nokia für Handyspiele und andere mobile Inhalte oder neuen Plattformen für Handygames wie Android von Google oder dem iPhone von Apple, auf sich hat.

Dabei verpassen die Mobilfunkbetreiber eine riesen Chance, wenn nicht sogar das wichtigste Geschäftsmodell für die Zukunft überhaupt. Seit längerem schon sind die Einnahmen mit Gesprächsgebühren rückläufig und die Zukunft liegt ganz klar in mobilen Datendiensten. Darin sind sich alle Analysten einig. Das ist vor allem äußerst bemerkenswert, haben sich die Netzwerkbetreiber doch immer dagegen gewehrt, nicht nur eine „Pipeline“ für mobile Inhalte zu sein, sondern dieses Geschäft maßgeblich voran treiben zu wollen.

Wer verdient mit Handygames künftig Geld?

Doch gerade hier haben die Mobilfunkbetreiber, durch ihre hohen Übertragungsgebühren und geringen Margen für Anbieter von Inhalten und nicht zuletzt ihre restriktive Art, welche Handyspiele überhaupt gelistet werden und welche Endgeräte alle unterstützt werden müssen, eine ganze Industrie in die Enge getrieben. Besonders die stark schwankende Qualität der angebotenen Handygames (also die, die der Netzwerbetreiber auswählt und zum Kauf anbietet) und die versteckten Übertragungskosten haben viele Konsumenten abgeschreckt und weiteres Wachstum des Marktes für Handygames verhindert. Auch ist kaum zu erklären, warum der Klingelton eines Musikstückes um ein Vielfaches teurer ist als das Original im MP3-Format.

Kein Wunder also, dass Handygames Publisher und Musikverlage aber auch Technologieunternehmen wie Nokia, mit N-Gage und Ovi, Apple mit dem iPhone oder Google mit Android andere Wege suchen, um sich für die Zukunft strategisch richtig zu positionieren und vom großen mobilen Kuchen ein ordentliches Stück abzuschneiden. Am Ende stellt sich die Frage: wer hat die größere Macht? Die Netzwerkbetreiber, mit ihrer direkten Kundenbeziehung durch die Kontrolle des mobilen Netzwerkers und der Möglichkeit der einfachen Bezahlung über die Mobilfunkrechnung. Oder sind es die Hersteller der Endgeräte, auf denen Handyspiele, Klingeltöne und Musikstücke mit dem Erfolg des mobilen Internets am Mobilfunkportal vorbei oder sogar völlig unabhängig vom Netzwerkbetreiber über das normale Internet gefunden, gekauft, heruntergeladen und per Sideload auf dem Handy genutzt werden können.

Jedoch bleibt abzuwarten, ob für Publisher der Verkauf von Handygames über iTunes wirklich attraktiver und nicht ähnlich restriktiv wie über die Netzwerkbetreiber wird. Zudenken gibt jedenfalls, dass auch Apple oder Google auf der GDC Mobile nicht präsent waren, um Entwickler für Ihre neuen Plattformen zu begeistern. Also doch nur alles mobile Luftschlösser? Wir von FISHLABS werden uns auf jeden Fall die neuen Technologien genau anschauen und sowie sich eine Chance bietet, auch unsere Handyspiele über die neuen Kanäle vertreiben.

Es bleibt spannend. Game on!

Hier gibts alle Handygames von Fishlabs

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