Das iPhone - wie geschaffen für Games wie Galaxy on Fire™ - Teil 1
Enorme Rechenpower, ein riesiges Display, satter Sound und analoge Steuerung per Touch oder Bewegungssensor. Das iPhone ist wie geschaffen für unser Space Shooting Game Galaxy on Fire™. Seit ein paar Wochen rockt unser Megahit jetzt auch auf dem iPhone und dem iPod touch. Dazu haben wir die gesamte Grafik komplett überarbeitet, den Soundtrack aufwendig neu komponiert, weitere Soundeffekte hinzugefügt, einen neuen Survival Modus entwickelt und eine analoge Steuerung entwickelt, bei der echtes Raumfeeling aufkommt. Doch der Reihe nach.
Space Eyecandy pur auf dem iPhone
Schon bei der Startup-Sequenz kommt Galaxy on Fire™ fürs iPhone im neuen Gewand daher. Das FISHLABS-Logo flimmert im Interlaced Monitordesign und auch alle anderen Menus sind entsprechend gestaltet. Eine Hommage an die frühen 90er-Jahre, als viele von uns Wing Commander und Elite endlos gezockt haben. Im Hintergrund laufen die ersten 3D-Szenen, die eher an PC-Games der späten 90er erinnern als an ein Handyspiel. Riesige Raumschiffe schieben sich gemächlich an der Kamera vorbei, während kleine Jäger vor einem riesigen Planeten Patrouille fliegen. Begleitet wird das ganze vom bekannten Hauptthema aus Galaxy on Fire™, allerdings im satten orchestralen Sound – ich glaub, ich sitz‘ im Kino.
Wann fängt der Film endlich an?
Das Hauptmenü habe ich hinter mir gelassen. Ich wähle den Storymodus. Natürlich erinnere ich mich noch gut an das Intro, damals auf dem Sony Ericsson K700. Es war beindruckend, weil voll 3D animiert, detailreich, flüssig und mit erstaunlicher Sichtweite. Beeindruckend für eine Plattform, auf der bislang nur 2D-Spiele liefen. Das neue Intro auf dem iPhone haut einen glatt aus den Schuhen. Ein funkelnder Sternenhintergrund schimmert einem entgegen, einzelne Asteroiden ziehen rotierend langsam vorbei. Die erste semitransparente Textbox wird eingeblendet, während die Kamera sanft zur Seite schwenkt und ein herrlicher Sternnebel ins Bild kommt. Mittendrin ein Planet, der von einer gleißenden Sonne angestrahlt wird. Subtile Lensflares spielen in der virtuellen Optik. Ich tippe auf weiter und die Kamera schwenkt auf einen hochaufgelösten Planeten, vor dem sich in 3D eine Raumstation um ihre eigene Achse dreht. Eden Prime, A.D. 3587. Es geht los. Endlich.
Ankunft auf dem iPhone – ich meine Eden Prime
Majestätisch nähert sich die SS Ulysses und fliegt zum Greifen nah an der Kamera vorbei. Deutlich kann man mit die vielen Details auf der Hülle des Terranischen Schlachtkreuzers erkennen. Am Heck leuchten pulsierend die riesigen Ionen-Triebwerke in hellem Cyan. Steht mein Mund offen? Christine heißt mich willkommen. Süß. Sie weiß ja nicht, dass wir uns schon vor gut drei Jahren kennengelernt haben. Macht nix. Ich lasse mir nichts anmerken und folge ihr in den Hangar.
Mein erster Einsatz im Weltraum auf dem iPhone
Geräumig geht es hier zu. Am Ende der Kamerafahrt durch den weitläufigen Hangar blicke ich auf ein kleines Etwas, das knapp über dem Boden schwebt. Hm, sieht so aus, als ob mein erstes Raumschiff immer noch nicht viel mehr als eine Blechbüchse mit Raketentriebwerk wäre. Egal, ich höre mir noch geduldig die Hinweise von Christine an, dann geht’s zum ersten Testflug.
Wow! Was für eine Framerate! Kleine Partikel fliegen mir entgegen, meine Icarus hebt sich mit den leuchtenden Triebwerken gut vor dem glitzernden Sternenhintergrund ab. Das Head Up Display bietet alle Funktionen auf einen Blick und verdeckt dank des riesigen Bildschirms nur wenig von der Szene. Während Christine mir die Grundfunktionalitäten der Steuerung und des HUD erklärt, suche ich nach dem Feuerknopf. Rechts unten sieht gut aus. PFIUUUH, PFIUUH und die ersten Zwillingslasergeschosse fliegen grünleuchtend gen Horizont. Geiles Geräusch. Gleich noch mal. PFIUUUH, PFIUUUH. Das hat in der Java-Version definitiv gefehlt.
Christine nähert sich mittlerweile dem ersten Waypoint. Ihr Schiff ist weit in der Ferne, nur noch an dem gelben Schweif und der grünen Markierung im HUD zu erkennen. Sie fragt sich sicherlich, wo ich denn nur bleibe. Was hatte sie noch mal gesagt, wegen der Steuerung? Ah, links unten der Analogstick. Das soll funktionieren? Ich bin überrascht, steuert sich wirklich gut. Super flüssig zieht die 3D Szene an mir vorbei und ich fliege so lange in alle möglichen Richtungen, bis mir leicht schwummrig wird.
So, jetzt muss ich aber mal echt Gas geben und zum ersten Waypoint. Auf einem normalen Handy war der Booster auf der „3“, die gibt’s auf dem iPhone nicht. Hm, vielleicht der Doppelpfeil neben dem Analogstick? WOOOOOHOOOOO! Lahme Blechbüchse? Mit einem turbinenartigen Geräusch geht die Icarus voll ab und mein Kopf geht leicht nach hinten, als würde ich die Beschleunigung real spüren. Konditioniert wie der Pawlowsche Hund. Hoffentlich sieht mir jetzt keiner beim Spielen zu.
Fortsetzung folgt…
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