Handygames next Level auf der Games Developer Conference
Die Koffer sind gepackt und heute geht’s ab nach San Francisco zur Games Developer Conference, dem Mekka für Computer-, Video- und Handyspiele. Die GDC ist weltweit die wichtigste Veranstaltung für Games Developer, Publisher und die, die es vielleicht erst noch werden wollen. Fünf Tage lang dreht sich alles ums Games für den PC, die Konsolen oder das Handy. Da sind wir natürlich auch wieder dabei, um die neuesten Trends im Bereich der Handygames aufzuspüren und auch selbst den einen oder anderen zu setzen.
FISHLABS referiert zum Thema das Handy als Spiele-Konsole
Diesmal tragen wir sogar selbst etwas über Handygames vor. Das Thema: „Console Game Experience on Mobile Phones with Immersive Games and Innovative Gadgets“ was zu deutsch ungefähr so viel heißt wie „Konsolen-Feeling auf dem Handy mit high-end Games und neuem innovativen Zubehör“. Zugegeben, etwas holprig die Übersetzung. Also worum geht’s? Ganz einfach: Bisher sind die meisten Handyspiele eher simpel vom Aufbau und nach wenigen Minuten ist der Spaß vorbei oder wiederholt sich mit geringen Variationen endlos.
Spiele der einfachen Machart müssen natürlich nicht unbedingt schlecht sein. Wenn das Gameplay so gut ist, dass auch der 99. Level noch motiviert und herausfordert, sind auch mehrere Stunden Spielspaß drin. In der Tat sind solche Handyspiele sogar bei einer sehr großen Zielgruppe äußerst beliebt. Den echten Gamer können sie jedoch nur selten begeistern, ist er doch auf dem PC oder der Konsole ganz andere Kost gewohnt, was Grafik, Spieltiefe und Interaktion betrifft.
Handyspiele müssen mit begrenzter Technik auskommen
Handyspiele hatten bisher das Nachsehen, weil Mobiltelefone einfach nicht ausreichend Prozessorgeschwindigkeit boten, über wenig Speicher verfügten und die Displays zu klein waren. Zudem war der Download von Handygames über die Netzwerkbetreiber begrenzt, sodass das Potential von high-end Handys gar nicht genutzt werden konnte. Kein Wunder also, dass die meisten Umsetzungen von PC- oder Konsolenspielen auf dem Handy enttäuschen. Das Gameplay und der Spielumfang ist ja für solche Endgeräte ursprünglich gar nicht konzipiert worden und leidet entsprechend unter den technischen Begrenzungen. Für Classic Games wie Pac Man, Tetris & Co. reicht das, was Handys seit Anfang des neuen Jahrtaunsends bieten, natürlich locker aus. Ein weiterer Grund, warum gerade dieses Spiele-Genre auf dem Handy so erfolgreich ist.
Immense Grafik- und Rechenpower in der Hosentasche
Natürlich werden Handys immer leistungsfähiger und insbesondere Geräte von Sony Ericsson sind spätestens seit dem K800 schon auf Augenhöhe mit der ersten Playstation. Einige Handyspiele, die extra für Symbian-Geräte von Nokia und Sony Ericsson mit 3D-Grafik-Chip entwickelt wurden, brauchen nicht einmal den Vergleich mit Games für die PSP nicht zu scheuen. Kommende Handys werden es sogar mit den Konsolen der neuesten Generation aufnehmen können und die meisten Netzwerkbetreiber haben die Größenbegrenzung für den Download von Games aufgehoben. Nur an einem hapert es nach wie vor: der Bedienung oder auch Steuerung von Handygames. Die Tasten auf dem Handy sind nun mal nicht dafür erfunden worden, Handyspiele zu steuern. Besonders für 3D-Handyspiele muss daher bei der Entwicklung des Gameplay besonders darauf geachtet werden, dass das Zocken auf dem Handy aufgrund der Steuerung nicht zum Frusterlebnis wird.
Das Handy wird zur echten Spielekonsole mit extra Game Controller
Die FISHLABS-Handyspiele haben zwar alle eine Steuerung, die eine analoge Kontrolle, wie bei einem Game Controller, im Spiel simuliert. In anbetracht der begrenzten Möglichkeiten der Handy-Tastatur gehört sie sicher zu den besten im Markt. Dennoch, an das Feeling eines echten Game Controller, das z.B. feinfühliges Zielen bei einem Ego-Shooter ermöglicht, kommt sie nicht ran. Das haben sich wohl auch einige pfiffige Jungs und vor allem ein Mädchen (!) aus den USA gedacht und kurzer Hand einen analogen Game Controller für Handyspiele erfunden. Beth Marcus, die Gründerin und Chefin von Zeemote, hat mit Ihrem Team den ersten und weltweit einzigen analogen Game Controller für Handygames entwickelt. Und Beth kennt sich aus mit Joysticks. Sie hat damals den Forcefeedback Joystick erfunden und später ihr Unternehmen an Microsoft verkauft. Auch jetzt scheint sie wieder einen echten Hit gelandet zu haben. Wir von FISHLABS haben einfach unseren Shooter Heli Strike kurzer Hand umgebaut, um das neue Game Feeling zu testen. In der einen Hand das Handy, in der anderen die Zeemote, steuert man per Bluetooth den Helikopter elegant über das Handy-Display und feuert mit den Tasten an der Stirnseite seine Salven ab. Nicht nur dass sich der Heli mit der Zeemote viel besser steuern lässt, man blickt auch viel entspannter auf das Display und kann sich besser auf die Action konzentrieren. So bringt Heli Strike gleich noch mehr Spaß und man möchte das Handy und die Zeemote gar nicht mehr aus der Hand legen.
FISHLABS Handygames unterstützen Zeemote
Wir waren so begeistert, dass wir alle unsere Action Handygames für die Zeemote anpassen werden. Bis das Gerät auf den Markt kommt, wird es allerdings noch ein paar Monate dauern. Wir halten Euch aber auf dem Laufenden und unsere Fans werden mit die ersten sein, die Zeemotes direkt bei uns bestellen können. Wer von Euch das Vernügen haben sollte, ebenfalls auf der GDC in San Francisco zu sein, kann unsere Handyspiele mit der Zeemote am Dienstag um 16:00 Ihr in der North Hall Room 111 selbst ausprobieren.
Tags: download, Games, GDC, Handy, Handygames, Handyspiele, Mobile, Spiele, Zeemote

Am 18. Februar 2008 um 03:53 Uhr
leutz,
schickt mal wieder nen offiziellen im airgamer-forum vorbei, der den nokianer mal mit fachwissen zementiert erklärt, warum eure spiele auf nokias nicht so gut sind, wie auf se-geräten. die diskussion darüber reißt einfach nicht ab und die wenigen leute, die euch verteidigen, können ohne offensichtliche kompetenz wenig dagegen ausrichten. sorry für off topic, aber ich bin ein riesen fan von eurer arbeit und kanns nicht sehen, wenn ein paar nörgler sie nicht zu schätzen wissen…grüße
Am 19. Februar 2008 um 07:35 Uhr
Hi Crishank, danke für den Hinweis und dein Lob. Wir haben da gleich mal einen Kommentar gepostet. Auch wenn es die Nörgler wohl nicht besänftigen wird ;-)
Am 20. Februar 2008 um 20:41 Uhr
In my country not so much people know Your games. They prefer much more, for example,hmm…’not-so-high-quality’ Gameloft games, which are ordinary to buy. :/
In this case they lose much.